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Einmal Opfer, immer Opfer Einmal Opfer – immer Opfer! Diese von ihrem Umfeld meist abgeschobenen Heimkinder haben in ihrer Jugendzeit ein Martyrium hinter sich und sind dann traumatisiert ins Leben gestoßen worden. Mit schnöden 10000 Euro pro Fall in Sachleistungen soll diese Zeit »abgearbeitet« werden und möglichst schnell aus den Augen und aus dem Sinn verschwinden. Hierfür müssen sich die Betroffenen in den Ämtern als Bittsteller fühlen und nachweisen, ob die Sachleistung auch wirklich mit dem damals erlittenem Leid zusammenhängt, natürlich nur mit Beleg. In Irland haben diese Menschen je bis zu 14000 Euro bekommen, ohne Belegführung. Was haben wir doch für ein jämmerliches System, in dem Opfer als lästiger Kostenfaktor gelten? Die Heime wurden zur Hauptsache von den Kirchen geführt. In ihren Bistümern häufen diese riesige Vermögen an, Mitarbeiter werden zusätzlich als Staatsdiener mit Beamtenversorgungen beglückt. Warum wird das Kirchenvermögen unangetastet gelassen? Die Opfer der Kirchen werden mit Almosen abgespeist, einmal Opfer – immer Opfer.